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Hämorrhoidenligatur - Prinzip

Durch die Ligatur (Unterbindung) mit einem Gummiband am Fuße der Hämorrhoide wird einerseits der prolabierende Teil abgeschnürt, andererseits durch die lokale Unterbindung der venösen Blutzirkulation eine Thrombosierung (Gerinnselbildung) in der unterliegenden Vene gesetzt. Nach ein paar Tagen stirbt der Gewebeteil außerhalb der Ligatur ab und die unterliegende Vene obliteriert (verstopft). 

Nach Einstellung der Hämorrhoide im Untersuchungsgerät (Proctoskop)  wird diese in das Röhren-förmige Ligaturinstrument gesaugt und anschliessend an der Basis mit einem Gummiband (grüne Querlinie durch Hämorrhoide im Bild) umschlungen. Je nach lokalen Begebenheiten können auch mehrere Hämorrhoiden in gleicher Sitzung ligiert werden.

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